Staffelsteiner Vorderladerschützen – Wir stellen uns vor

Unser Vereinsgelände

Unsere Chronik

Vereins Chronik:

Der Vorderladerreplika-Boom der Sechziger Jahre erfasst Westeuropa. In Madrid wird 1972 die erste Vorderlader Weltmeisterschaft veranstaltet. Das Vorderlader-Schießen – eine Mischung aus Traditionspflege ,Hochleistungssport und geselligem Beisammensein – erlebt eine Renaissance in Deutschland. Das sportliche Schießen mit Vorderladern wird am 01.01.1974 als offizielle Disziplin vom mächtigen Deutschen Schützenbund anerkannt.

1975
Über diese und ähnliche Schlagzeilen diskutiert mit wachsender Begeisterung ein kleiner Freundeskreis in Staffelstein, den Vorderlader – Schießsport im historischen Adam-Riese-Städtchen zu ermöglichen, das wäre doch was – es würde eine Bereicherung des Vereinswesens bedeuten. Am 12.12.1975 erfolgte in der Gastwirtschaft Hellmuth in Wiesen die Vereinsgründung unter der NamensbezeichnungVorderladerschützen Staffelstein bei gleichzeitiger Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Lichtenfels.
Die Gründungsmitglieder waren:
Robert Spörlein, Ewald Spaderna, Otto Werdnig, Georg Düsel, Rudi Tischer, Georg Hellmuth, Hans-Dieter Ziegler, Werner Trommer und Eduard Schwarzer.

Die erste Vorstandschaft bestand aus:

1.Vorstand: Otto Werdig

2.Vorstand: Ewald Spaderna

Kassier: Rudi Tischer

Schriftführer: Hans- Dieter Ziegler

Schießwart: Robert Spörlein
1976
Die Presse reagiert sehr aufgeschlossen auf die Gründung des dritten Schützenvereins in Staffelstein. Am 9 März wird der erste Vorderladerkurs mit Sachkundeprüfung (Umgang, Verkehr und Beförderung von Treibladungspulver) durch die Gewerbeaufsichtsämter Nürnberg und Coburg in Wiesen (Vereinslokal Hellmuth) und am Schießstand im Pferdsfelder Weg (Staffelstein) durchgeführt. Im Frühjahr wird der Schießbetrieb in der Anlage, die vom Landkreis Staffelstein gepachtet war aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt standen jeweils fünf Schießbahnen für 50-Meter bzw.100-Meter-Disziplinen zur Verfügung. Damit wird Staffelstein erstmals zum Austragungsort einer Bezirksmeisterschaft in der Disziplin (Dienstgewehr). Ein Jahr nach Gründung zählt der noch junge Verein schon 37 Mitglieder und hat schon einen Vizemeister in der Disziplin (Dienstgewehr) in seinen Reihen.

1977
Die Generalversammlung am 31.01 im Vereinslokal in Wiesen beschließt einstimmig: Aufnahme von Verhandlungen mit der Stadt Staffelstein über die Zurverfügungsstellung eines geeigneten Schießgeländes; sowie Antragstellung beim Landratsamt zwecks Übernahme des angepachteten Schießstandes am Pferdsfelder Weg. Die ersten Vereinsmeisterschaften der Vereinsgeschichte, die eine Voraussetzung für die Teilnahme an BSSB- bzw -DSSB-Schießwettbewerben sind werden rückwirkend für das Jahr 1976 am 5.,6. und 13.2 ausgetragen. Die Gestaltung eines Vereinswappens wird in Angriff genommen.

1978
Über rege Teilnahme am Übungsschießen kann der Schießsportleiter bei der Hauptversammlung berichten ,mit dem Fazit das sich die Leistungen der aktiven Schützen wesentlich gebessert haben. Ein Pokal- und Preisschießen mit der befreundeten „Schwarzpulvergilde Unteres Tor Bayreuth“ auf der heimischen Schießsportanlage wird ins Leben gerufen. Oster-, Kirchweih-, Glücksscheiben- und Pokalwettbewerbe bereichern ebenfalls das Jahresprogramm. Am Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsschießen in Bamberg beteiligt sich erstmals auch Staffelsteins jüngster Schützenverein mit Erfolg. Gesellige Höhepunkte: ein zünftiges Sommernachtsfest sowie der Besuch von Deutschlands größtem Vorderladerschützen-Treffen in Schwäbisch Hall.

1979
Schießsportlich kann dieses Jahr als das bisher erfolgreichste in der jungen Vereinsgeschichte bezeichnet werden. Bei den Gaumeisterschaften (50-Meter-Disziplin in Weidhausen,100-Meter auf der heimischen Anlage) sowie beim Bezirkswettbewerb erringt der Verein in “ 100-Meter Dienstgewehr “ von sechs möglichen fünf Medallien. Im Zusammenhang mit dem 2.Pokalwettbewerb “ Staffelstein – Bayreuth “ wird das 1.Öffentliche Preisschießen des Vereins mit über 60 Startern aus dem oberfränkischen Raum ein Riesenerfolg. Weiter sind erwähnenswert: Das Osterschießen auf den “ Laufenden Hasen “ sowie das 1.Preisschießen mit Modellkanonen. Im fünften Jahr seines Bestehens zählt der Verein bereits 91 Mitglieder. Ein weiterer schießsportlicher wie geselliger Höhepunkt: Die Teilnahme an einem internationalen Schießwettbewerb in Narbonne in Südfrankreich.

1980
Die problematische Lage der gepachteten Schießanlage im sich immer rascher ausdehnendem Neubaugebiet am Pferdsfelder Weg- ihr droht die unabwendbare Schließung – zwingt zu raschem Handeln. Für den Neubau einer vereinseigenen Schießsportanlage bietet sich ein geradezu ideales, rund 35.000 qm umfassendes Areal, im aufgelassenen Steinbruch Jenson in Uetzing an. Mit viel Mut , Unternehmungsgeist und mit Hilfe eines zinslosen Darlehens aus der “ Privatschatulle “ von Schatzmeister Robert Spörlein- der Verein verfügt zu diesem Zeitpunkt nur über eine Barschaft von 286.- DM(!) – werden erste Grundstückskäufe getätigt. Ein alternatives Gelände in der Nähe des Vereinslokals in Wiesen wird verworfen. Anlässlich der 850-Jahr-Feier der Stadt Staffelstein verbucht auch das 2.Preisschießen wieder ein stattliches Teilnehmerfeld. Auch in diesem Jahr beteiligt sich ,zusammen mit den Scheuerfelder Schützenfreunden, viele Vereinsmitglieder an einem Internationalen Vorderladerschießen in Südfrankreich, diesmal in Beziers.

1981
Am 31.01. werden der Mitgliederversammlung erste Planungen über den Bau einer Schießsportanlage im alten Steinbruch in Uetzing unterbreitet. Ein sicherheitstechnisches Gutachten bestätigt die Möglichkeit des Vorhabens in einer Größenordnung von je zehn Bahnen für die Disziplinen 25 m , 50 m und 100 m sowie einer Anlage für Skeet und Trap. Schießsportlich erlebt der Verein weitere Höhepunkte: Zahlreiche Mitglieder beteiligen sich neben vereinsinternen auch an überregionalen Meisterschaften. Zwei Schützenbrüder können sich für die Deutsche Meisterschaften in Stuttgart qualifizieren und werden aufgrund ihrer guten Leistungen vom BSSB in die Länderauswahl beim Schießen „Bayern – Süd-Baden“ berufen.

1982
Zwar kommen schießsportlich als auch gesellige Unternehmungen nicht zu kurz, doch die Vorplanungen “ Schießstandbau “ haben Priorität – liefern Diskussionsstoff bei jeder Zusammenkunft. Ob der auf den Verein in den nächsten Jahren zukommenden hohen finanziellen Belastungen wird erstmals über “ Arbeitsstunden der Mitglieder “ bzw. “ Geldersatz “ diskutiert. Über ein Thema ist man sich einig: Auf Verbandszuschüsse wird verzichtet – man will “ Herr im eigenen Haus “ bleiben.

1983
Mit viel persönlichem Engagement eines so genannten “ harten Kerns “ der Mitgliedschaft wird mit den Vorarbeiten für den Schießanlagenneubau auf dem Vereinsgelände begonnen. Die erforderlichen gewaltigen Erdbewegungen zum Aufschütten der Wälle veranlassen die Verantwortlichen zum Kauf gebrauchter Planier- und Laderaupen sowie zweier Lastkraftwagen. Ein in Schwabthal abgerissenes Holzhaus wird auf dem Vereinsgelände wieder aufgebaut und dient als Bauhütte wie auch als “ Clubhaus „.

1984
Eine Flut von Antragstellungen und Behördengängen haben die Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit dem Schießanlagenneubau zu bewältigen. Schallmessungen werden behördlicherseits durchgeführt – auch die Erstellung eines landschaftspflegerischen Begleitplans ist erforderlich. Schießsporterfolge stellen sich auch trotz eingeschränkter Schießzeiten ein: Staffelstein hat erstmals einen Bayrischen Meister in der Disziplin Dienstgewehr und wird Oberfränkischer Mannschafts – Vizemeister mit dem Perkussionsgewehr. Gesellschaftlicher Höhepunkt ist ein zünftiger Westernabend mit den Freunden von der Schwarzpulvergilde UT Bayreuth.

1985
“ Wir haben endlich unsere Baugenehmigung “ teilt das Schützenmeisteramt am 29.4. der Hauptversammlung mit. 22(!) Mitglieder verlassen in diesem Jahr den Verein – die Festlegung von Arbeitsleistungen bzw. die Zahlung eines Ausgleichsbetrages scheinen Hauptgründe zu sein. Das Landratsamt reduziert die Schießzeiten am Pferdsfelder Weg auf Sonntag von 10 bis 12 Uhr. Schießsport und Geselligkeit leiden unter der gezogenen “ Handbremse „.

1986
die 100 – Meter – Schießanlage ist im Rohbau, das Clubhaus bis auf Küche und WC ist fertig gestellt. Die Jahreshauptversammlung beschließt für dieses Jahr. “ Jedes Mitglied hat pro Monat der tatsächlichen Bautätigkeit 10 Arbeitsstunden zu leisten bzw. je nicht verrichteter Stunde 10.- DM als Ersatz zu bezahlen. Härtefälle finden, wie auch in der Vergangenheit Berücksichtigung.

1987
Schlechtes Wetter bremst den Baufortschritt. Das gesteckte Ziel “ Fertigstellung der 100 – Meter – Anlage “ wird nicht vollständig erreicht. Der Schießsport leidet weiter unter den begrenzten Möglichkeiten, trotzdem ist eine gute Beteiligung an den vereinsinternen sowie nationalen Wettkämpfen zu verzeichnen. Für gesellige Höhepunkte sorgen wie in der Vergangenheit die Mitglieder des Vergnügungsausschusses mit der “ Note 1 „.

1988
Der 30.6. geht als “ letzter Tag im Schießstand Pferdsfelder Weg “ in die Vereinsgeschichte ein. Andererseits erfüllt sich am 3.7. der langersehnte Wunsch aller Vereinsmitglieder: Nach Fertigstellung der 100 – Meter – Schießanlage liegt eine Teilgenehmigung seitens des Landratsamtes für die Inbetriebnahme mit allen nach der Sportordnung des DSSB zugelassenen Waffen vor. Berechtigter Optimismus macht sich im Verein breit: “ Bei gutem Willen der Mitgliedschaft sind auch die restlichen Vorhaben zu bewältigen!“ Der Verein bietet pro Mitglied den Erwerb eines Grundschuldbriefes mit fünfprozentiger Verzinsung an.

1989
Die Baumaßnahmen der verflossenen Jahre haben nicht nur finanzielle Opfer gefordert: Die Mitgliederzahl ist auf den Stand von 1980, nämlich 91 , gesunken. Die Rekultivierung des Vereinsgeländes im Rahmen von umfangreichen Anpflanzungsmaßnahmen hat in diesem Jahr Vorrang. Künftig ist auch das sportliche schießen mit Nitro – Waffen möglich. Schließsportlich ist erwähnenswert. Die Staffelsteiner-Vorderladerschützen sind erstmals Mannschafts – Gaumeister in der Disziplin “ Perkussions-Gewehr „. Ein Jugend – Wanderpokal – sowie ein öffentliches Ordonanz – Gewehr- Schießen werden aus der “ Taufe “ gehoben.

1990
Neben der Fortführung diverser Arbeiten im Clubhaus erfolgten unter der Leitung des Naturschutzbeauftragten weitere umfangreiche Rekultivierungsmaßnahmen in Rahmen der Biotop – Pflege auf dem Vereinsgelände. Aus dem jahrzehntelang als “ Mülldeponie “ genutzten Steinbruch ist durch die Vorderladerschützen als Eigentümer ein landschaftliches Schmuckstück entstanden. Ein Perkussions-Gewehr – Team beteiligt sich erstmals an den Rundenwettkämpfen.

1991
Der Fortgang der Schießanlagen – Erstellung drängt: Die Jahreshauptversammlung beschließt für dieses Jahr die Ableistung von 20 Arbeitsstunden pro Mitglied ( Ausnahme Frauen ). Die stolze Zahl von 1023 Stunden wird in diversen Arbeitseinsätzen von einem im wahrsten Sinne des Wortes “ Harten Kern “ erbracht. Besondere Maßnahmen : Ab – und Wiederaufbau der Langheimer “ Jägerhütte “ ( sie dient als Unterstand auf der 25 – Meter – Anlage ), sowie Bau eines Generatorhauses. Richtfest “ Kurzwaffen – Unterstand “ ist am 26.Oktober, dem Generatorhaus wird am 30.November der Richtbaum aufgesetzt.

1992
Mit den Schießstandabnahmen für die 100 – Meter – sowie 25 – Meter – Anlage werden weitere “ Meilensteine “ der Vereinsgeschichte gesetzt. Rund 10.000 Arbeitsstunden wurden bisher von den Mitgliedern geleistet. Die Firma Richter erledigt die restlichen Rohbaumaßnahmen an der 25 – Meter – Bahn ( Blende ) bzw. 50 – Meter – Anlage ( Blende, Wall, Unterstand ). Für den 23.Mai wird ein Großkaliberschießen für Pistole und Revolver angesetzt. Auf dem Vereinsgelände wird erstmals ein Zeltlager veranstaltet, ebenso ein Truthahn – Schießen.

1993
Sportlich als auch gesellschaftlich ist neuer Schwung im Vereinsleben spürbar: 12 Mitglieder beteiligen sich an den Gaumeisterschaften und erringen sieben “ Treppchenplätze „. Bei den Oberliga – Rundenwettkämpfen “ Perkussionsgewehr “ belegt die Vereinsmannschaft Rang 4. Auch die traditionellen vereinsinternen Preisschießen “ Dreikönig „, “ Ostern “ und “ Kirchweih “ verzeichnen wieder gute Teilnehmerzahlen. Das Eröffnungsschießen “ Pistolenstand “ sowie das 1.Großkaliber – Gewehrschießen bereichern die Veranstaltungspalette. Die geselligen Höhepunkte wie Sommerfest, Wanderung, Weihnachtsfeier und Silvesterparty haben wie in der Vergangenheit ihren Reiz nicht verloren.

1994
13 Jahre sind seit den ersten Planungen und Grunderwerb für die vereinseigene Schießsportanlage verflossen. Mit der Vollendung der 50 – Meter – Anlage stehen dem Verein zehn Schießbahnen für die 100 – Meter – Disziplinen, sechs Stände für die 25 – Meter – Disziplinen sowie zehn 50 – Meter – Schießstände zur Verfügung. Tausende von Arbeitsstunden einer relativ bescheidenen Mitgliederschar “ stecken “ in dem vollendeten Werk. Ebenso die finanzielle Opferbereitschaft all jener, die für körperliche Einsätze nicht zur Verfügung stehen konnten. Mit der Durchführung der Bezirksmeisterschaften für Großkaliber – Langwaffen durch den Bund Bayerischer Schützen besteht die prächtige Vereins – Schießsportanlage ihre erste Bewährungsprobe mit besten Noten.

1995
Neben der Fertigstellung der Dachbereiche “ 100 Meter und 50 Meter “ wird vor allem gezielt an der Gestaltung der Außenanlage weitergearbeitet. Auch der Bayerische Sportschützenbund ist vom gelungenen “ Werk “ der Staffelsteiner-Vorderladerschützen beeindruckt und veranstaltet erstmals Oberfränkische Meisterschaften (22./23.April) für Ordonanz – und Unterhebelgewehr auf der Vereins – Schießanlage. Die Steinwerke Neubert – Kaider bekommen die Neuanlage eines Steinbruchs am “ Öhrling “ in unmittelbarer Nähe der Vereinsanlage genehmigt. Die traditionelle Weihnachtsfeier mit Ehrung der Gründungsmitglieder steht im Zeichen des zwanzigjährigen Vereinsjubiläums.

1996
Die Erstellung eines Auswertraumes mit Vereinsbüro im Anschluss an den 100 – Meter – Unterstand wird in Angriff genommen der Rohbau abgeschlossen. Im Zuge der Steinbrucherweiterung durch die Firma Neupert wird mit dem Ausbau der Zufahrtsstraße und damit auch zur Vereinsschießanlage begonnen. Die Unterschutzstellung des Steinbruchbereiches nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz bereitet Sorgen, der Verein befürchtet Einschränkungen bei der Nutzung des Vereinsgeländes.

1997
Auch der Gau Nord im Bayerischen Sportschützen – Bund testet mit den Gaumeisterschaften für Ordonanz – und Unterhebelgewehr erstmals die Vereins – Schießsportanlage. Der Bayern – Kader im BSSB ist am 27./28. September im Rahmen eines Vorderlader – Lehrgangs mit Vergleichsschießen ebenfalls zu Gast auf der Vereinsanlage. Bei den Rundenwettkämpfen schafft die Vereinsmannschaft “ Perkussions-Gewehr “ den Aufstieg in die Oberfrankenliga.

1998
Bei der Jahreshauptversammlung am 28.3. unterstreicht der Naturschutzbeauftragte, dass auf dem Vereinsgelände seitens des Vereins Natur – und Lärmschutzbelange nach wie vor Priorität genießen. Künstlerisch begabte Schützenbrüder stellten auch ihre bildhauerischen Talente unter Beweis und schmückten das Vereinsgelände mit einer farbenprächtigen Holzplastik. Bei einem vom BSSB – Bezirk auf der Vereinsanlage ausgerichteten VL – Vergleichswettkampf “ Oberfranken – Mittelfranken “ sind auch sieben Vereinsmitglieder am Start. Die Vereinigung “ Historische Darstellungsgruppe München e.V. „, Bereich Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, veranstaltet im Rahmen ihres Feldlagers auf dem Gorkum “ Schießausbildung “ auf der Vereinsanlage.

1999
Zum Erhalt und Betrieb der vereinseigenen Schießsportanlage werden in diesem Jahr rund 600 Arbeitsstunden von 40 Mitgliedern geleistet. Nach gelungenem Abschluss des Innenausbaus im “ Auswerthäuschen “ verfügt der Verein auch gleichzeitig über eine schmuckvolle Geschäftsstelle. Das 1. Öffentliche Unterhebel – Preisschießen in Traditionskleidung wird ein voller Erfolg. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2000 erfolgt die Gründung eines Festausschusses.

2000
Mit einem geselligen “ Millennium – Anschießen “ am 1.Januar wird in das Jubiläumsjahr gestartet. Das “ Dreikönigs – Schießen“ am 6.Januar verzeichnet, nicht zuletzt zur Freude der verantwortlichen Schießsportleiter, eine überdurchschnittlich große Teilnehmerzahl, weniger das Osterschießen am 15.April. Die Jahreshauptversammlung am 5.Februar schenkt dem seit vielen Jahren beispielhaft amtierenden Team erneut das Vertrauen: 1.Schützenmeister:Hermann Berner, 2.Schützenmeister:Günter Lienert, Schatzmeister: Jochen Weigel, Stellvertreter: Werner Jahn, Schriftführer: Peter Bäumel, Stellvertreterin: Gabi Spaderna, Schießsportleiter: Bernd Dohlus, Stellvertreter: Franz Usselmann, und Lorenz Grünbeck, Jugendleiter: Reinhold Scheer, Gerätewart: Jürgen Rottenbach, Vergnügungsausschuß: Klaus Kaiser mit bewährtem Team, Naturschutzbeauftragter: Günter Lienert, Kassenprüfer: Dieter Ziegler und Robert Spörlein, Pressewart: Helmut Riedel. Ein weiterer Meilenstein wird mit dem Anschluß des Vereinsgeländes an die Stromversorgung erreicht. Vorher wurde seit 1991 der Strom mit einem Generator erzeugt. Grund für diesen mutigen Schritt war der Ausfall des Generators und die großen Aufwendungen für Reparatur bzw. Neuanschaffung. Rechtzeitig zum Fest steht nun der ganze Verein “ unter Strom „. Die Jubiläumsfeierlichkeiten am 8. und 9. Juli stehen unter dem Motto: “ 25 Jahre Staffelsteiner-Vorderladerschützen e.V. – Zweitage – Fest für die gesamte Bevölkerung „. Ein umfangreiches Festprogramm mit Preisschießen, Zelt – und Barbetrieb, Kinderbelustigung, Ponyreiten, usw. sowie Live – Musik wird angeboten.

2001
Eine Modernisierung der Küche im Vereinsheim wurde durchgeführt. Um auch Gaumeisterschaft und Bezirksmeisterschaft auf 100m durchführen zu können, und zu dürfen wurde in der 100m Bahn eine Scheibenwechselanlage eingebaut. Der Kugelfang wurde komplett neu gebaut, um eventuelle Bleiauswaschungen zu verhindern wurde der ganze Kugelfang überdacht. Es wurden von ca. der Hälfte der Mitglieder im Jahr 2001 über 2000 Arbeitsstunden geleistet.

Pferdsfelder Weg:

Alles begann am Pferdsfelder Weg in Bad Staffelstein. Hier im ehemaligen Polizeischießstand, blühte das Vereinsleben vom Tag der Gründung, dem …1975 bis einschließlich 30. Mai 1988. Grund für den großen Schritt in den alten Steinbruch bei Uetzing umzuziehen war, dass die anliegenden Wohnsiedlung immer näher heran rückten und die Lärmbelästigung für die angrenzenden Grundstücke immer stärker wurden.

Hier finden Sie uns:

Staffelsteiner Vorderladerschützen 1975 e.V.
Örlingsgasse
Im alten Steinbruch
96231 Bad Staffelstein / Uetzing

Telefon: 09573 – 3765
Email: kontakt@svs-1975.de